USA – Canyons & Solar Eclipse – Tag 7 – Arches NP – Dead Horse Point SP – Canyonlands NP (Island in the Sky)

Delicate Arch

Auf dem Weg zur Wolfe-Ranch, dem Startpunkt der kurzen Wanderung

Heute ging es ein zweites Mal in den Arches Nationalpark, diesmal zum Delicate Arch. Ziel war es noch vor dem Mittag zurück am Parkplatz zu sein, bei ca. 3 km je Richtung sollte dies ja möglich sein. War trotzdem warm. Und schweißtreibend. Aber wieder geil.

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Karge Vegetation am Wegesrand
Kurz vor dem Ziel kann man durch einen kleines Loch in der Felswand auf die andere Seite gelangen und den Delicate Arch in seiner Umgebung sehen

Alle Touristen hatten diszipliniert ausreichend Abstand vom Arch gehalten, um den jeweiligen Personen unter dem Arch die Möglichkeit zu geben ein Foto machen zu lassen. Links, außerhalb des folgenden Bildes, hatte sich dadurch bereits eine Schlange gebildet.

Wir unter dem Delicate Arch

Dead Horse Point Statepark

Nach dem wir mittags kurz ins Motel zurück gefahren sind, haben wir am Nachmittag zum Dead Horse Point Statepark und dem Canyonlands Nationalpark besucht. Mal eben 180 km abgespult. Liegt ja alles um die Ecke.

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Unterhalb des Dead Horse Point macht der Colorado River eine 180° Kurve
Blick Richtung La Sal Mountains/Moab vom Canyonlands NP Visitor Center

Vorbei ging es am Mesa Arch (ja auch in anderen National Parks gibt es Arches 😉 ). Ihr kennt ihn evtl. von einem Windows 7 Hintergrundbild.

La Sal Mountains durch den Mesa Arch betrachtet
Mesa Arch

Der Canyonlands Nationalpark gliedert sich in drei Teile: Island in the Sky, The Needles und The Maze. Wir waren in/auf Island in the Sky und hatten von dort aus einen überragenden Blick auf eine Landschaft, der der Park seinen Namen verdankt.

Nervenkitzel am Abgrund
Zerklüftetes Plateau
Und das Ganze noch einmal als Panorama
Den Blick in die Ferne schweifen lassend…

USA – Canyons & Solar Eclipse – Tag 6 – Arches NP – Devils Garden

Nur wenige Kilometer nördlich von Moab liegt der Arches Nationalpark. Seinen Namen verdankt er den über 2000 Steinbögen, die in dieser kargen Landschaft vom Wind und Wetter geschaffen wurden. Der Park ist mittels einer sehr gut ausgebauten Straße erschlossen und zieht viele, auch internationale, Touristen an. So viel Deutsch, Französisch und Italienisch habe ich (gefühlt) in keinem anderen Park gehört.

Am ersten Tag im Arches NP haben wir uns für eine Wanderung durch den Devil’s Garden entschieden. 12 km über z.T. sehr gut ausgebaute Wege, z.T. über staubige und felsige Pfade die vor allem Trittsicherheit verlangen. Das alles bei angenehmen Temperaturen zwischen 30 und knappen 40°C. Im Schatten.

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Schon kurz nach dem Visitor Center des National Parks, über den man den Park betritt und verlässt, fährt man durch Landschaften, die für mich das Klischee des Wilden Westen erfüllen.

The Organ

Insgesamt ist man vom Visitor Center bis zum Devil’s Garden Trail Head ca. 45 Minuten mit dem Auto unterwegs (ca. 29 km). Auch wenn die Landschaft bis dahin schon viele verlockende Fotostopps anbot, haben wir uns diszipliniert, um so früh wie möglich am Trail Head zu sein. Hitze und so, ihr wisst schon…

Tunnel Arch kurz hinter dem Parkplatz
Pine Tree Arch

Typische Steinformationen mit ihren deutlich erkennbaren Schichten

In der Nähe des Private Arch
Double O Arch
Zurück Richtung Trail Head

Der Landscape Arch ist mit über 88 m der Arch mit der größten Spannweite im Park. An seiner dünnsten Stelle beträgt seine Dicke nur noch 3 m. Vor dem Abbruch zweier Segmente Anfang der 90er Jahre führte ein Weg unter dem Arch hindurch. Mittlerweile ist dieser für Besucher gesperrt.

Landscape Arch im Gegenlicht

Ursprünglich hatte ich für diesen Tag noch die Wanderung zum Delicate Arch geplant, jedoch haben wir diese Idee auf Grund der Wärme und allgemeinen Erschöpfung auf den nächsten Tag verschoben.

Stattdessen ging es zurück Richtung Moab, ohne jedoch vorher noch an zwei Stellen anzuhalten.

Blick Richtung La Sal Mountains
Balanced Rock
Balanced Rock im Gegenlicht